Wer steckt hinter dem Konzept?

So langsam ist es wohl an der Zeit mich vorzustellen.

Mein Name ist Jenny Bernwald (geb. Dammenhayn), ich bin 26 Jahre alt, Ernährungsberaterin und seit 4. September 2014, nach 10 Jahren mehr oder weniger wilder Ehe mit meinem wundervollen Ehemann verheiratet.

Mein Gatte muss an dieser Stelle einfach mal erwähnt werden, da ich ohne ihn nicht diejenige wäre, die ich bin.

An dieser Stelle kann ich auch wunderbar zu meinen Hobbys überleiten, da ich meinen Mann kennengelernt habe, als ich 2001 in den Karate-Verein eingetreten bin.

Seither betreibe ich also (gemeinsam mit ihm) traditionelles Shotokan-Karate (Leichtkontakt und daher verletzungsfrei) und bin auch seit einigen Jahren als Trainer tätig.

Ziel unserer Kampfkunst ist ein gesunder und verantwortungsvoller Umgang mit unserem Körper (und natürlich auch mit dem Trainingspartner) und die ganzheitliche Körperschulung.

Für uns gilt:

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Karate sollte, wie alle anderen Kampfkünste auch, so ausgeübt werden, dass es ganze Leben lang durchgeführt werden kann. Es geht um ein ständiges Lernen und Weiterwickeln der Technik, so kann die Kampfkunst niemals vollends „beherrscht“ werden. Eine Ausführung die einst für den Karateka „richtig“ war, kann auf ein Mal „falsch“ sein, da sich unser Körper und unser Geist ständig verändern. Es gilt dann einen anderen Weg zu finden und immer weiter zu üben.“

Als Ergänzung betreiben wir im Verein auch Tai Chi und Tai Chi Chuan, was wunderbar den Alltagsstress von uns nimmt. Das ist, neben Yoga,  übrigens eine Empfehlung für alle, die unter ständiger Abgespanntheit leiden. Probiert es einfach mal aus.

 

Da das an Sport natürlich nicht genug ist, sind wir auch weiterhin aktiv. So steht regelmäßiges Kraft- und Fitnesstraining, sowie Lauf- und Radtraining auf dem Programm. Von nichts kommt nichts.

Meiner Meinung nach ist es im Leben auch besonders wichtig, sich immer selbst treu zu bleiben und sich nicht für andere zu verbiegen. So kommt man stressfrei durchs Leben. Daher bin ich ein ganz individueller Typ Mensch, heute schwarzhaarig, kann ich morgen auch einfach blond sein. Alle tragen enge Jeggings (an die Männer unter euch; das sind diese engen „Halb-Jeans-Halb-Leggins-Hosen“), ich finde die aber nicht gerade toll und laufe halt mit weiten Stoffhosen rum. Die meisten kennen mich sportlich, aber es darf auch gerne mal ganz chick sein, mit Kleid und Pumps mit 10cm Absätzen (für die Männer: Das sind die Dinger, die euch wütende Frauen in die Füße Rammen 😉 )

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich manchmal ein bisschen verrückt bin?

 

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Beruflich bin ich als Ernährungsberaterin tätig. Das Studium habe ich allerdings nicht direkt nach dem Abitur begonnen, sondern vorher noch eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten und 3 Semester Bioinformatik-Studium absolviert.

Da mir die Bioinformatik auf lange Sicht einfach zu „trocken“ erschien und ich mir nicht vorstellen konnte bis an mein Lebensende stupide medizinische Daten zu verarbeiten, habe ich mich zum Wechsel des Studienganges entschlossen.

Damals habe ich bereits meine Hashimoto Thyreoiditis (Autoimmun-Erkrankung, die die Schilddrüse angreift) entdeckt, wobei mir mein Hausarzt leider nicht allzu behilflich war. Die Krankheit brachte mir innerhalb kürzester Zeit 20kg Gewichtszunahme, trotz Sport, und ich musste einen Weg finden wieder fit zu werden.

Da die Medikamente leider keine Besserung brachten, habe ich mich selbst auf die Suche nach Alternativen gemacht und diese im Bereich der Ernährung gefunden. Nach und nach habe ich herausgefunden was mir hilft mich wieder gut zu fühlen. Der Grundumsatz bleibt zwar weiterhin erniedrigt, aber ich fühle mich top fit und auch sportlich leistungsfähig, was sich nicht zuletzt in sehr guten Kraftwerten zeigt.

1Dies brachte mich also dazu Ernährungsberatung zu studieren. Wichtig war mir dabei, der Praxisbezug und eben die Vielseitigkeit des Studiums. Ziel war es für mich immer, am Ende individuell beraten zu können.
Dies hätte mir ein Studium nach DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) nicht geboten.

Daher entschied ich mich für das Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagment, an der ich bei bekannten Größen wie Dr. Nicolai Worm (Entwickler der LOGI-Methode) und Jan Prinzhausen Unter anderem Autor von „Das Prinzhausen-Prinzip: Die Ernährungsstraetgie zur Leistungssteigerung im Ausdauersport“ und „Arbeitsbuch Abnehmen: Ernährungsformen für verschiedene Stoffwechseltypen“).

Ebenso wie die Ernährungswissenschaften und entsprechende medizinisch-biologische Kurse (medizinische Grundlagen, Bioinformatik, Psychologie usw.) gehörte zum Studium alles dazu, was für die Fitnesstrainer B Lizenz von Nöten ist. Dies ermöglicht mir, vor allem im Zusammenhang mit meiner vorangegangenen Berufsausbildung) eine ganzheitliche Betreuung meiner Klienten. Dies hat der Studiengang den staatlichen Ernährungswissenschafts-Studiengängen voraus.

Meine praktische Ausbildung erhielt ich zum einen im Fitnessstudio und zum anderen in einer Arztpraxis, in welcher ich auch die Studie zu meiner Bachelor-Arbeit durchgeführt habe.

Thema meiner Abschlussarbeit war eine Studie zum Ernährungsverhalten schwangerer Frauen und der Vergleich mit aktuellen Empfehlungen und der Studienlage zur vorgeburtlichen Prägung. Dies ist ein sehr schönes Thema, die Ergebnisse sind aber leider teils erschreckend. Also liebe Frauen, achtet in der Schwangerschaft darauf wie ihr euch ernährt.